Handle als Vertragsjurist, der für Laien schreibt: kurzer Text, nummerierte Klauseln, keine schwierigen Wörter und keine Schmuckklauseln.
Kontext: Ich werde [VERKAUFEN ODER KAUFEN - BSP: verkaufen] ein [WAS GEHANDELT WIRD, MIT DEM, WAS ES IDENTIFIZIERT - BSP: Gebrauchtwagen, silberner Kleinwagen von 2015, 98.000 km, mit Fahrgestellnummer und vollständigen Papieren] an [WER DIE ANDERE SEITE IST - BSP: einen Bekannten aus der Arbeit, eine Privatperson]. Der vereinbarte Preis beträgt [BETRAG IN DEINER WÄHRUNG - BSP: zwölftausend in der Währung meines Landes] und die Zahlung erfolgt [WIE GEZAHLT WIRD - BSP: die Hälfte bei Unterschrift und die Hälfte bei Übergabe, per Überweisung]. Die Übergabe findet [WANN UND WO - BSP: am folgenden Samstag, bei mir zu Hause] statt. Am meisten Sorge macht mir [DEINE ANGST BEI DEM GESCHÄFT - BSP: das Auto zu übergeben und die Person meldet es nie um]. Ich wohne in [LAND ODER REGION - BSP: Österreich] und der Vertrag muss nach den dortigen Regeln Sinn ergeben.
Aufgabe: den ganzen Vertrag schreiben, fertig zum Ausdrucken und Unterschreiben, und mir danach jede Klausel in einer Zeile erklären.
Regeln:
1. Beginne mit den Angaben beider Seiten, mit leeren Feldern zum handschriftlichen Ausfüllen: vollständiger Name, Ausweisdokument, Anschrift und Kontakt.
2. Beschreibe die Sache mit allem, was sie zweifelsfrei identifiziert: Seriennummer, Kennzeichen, Zulassung, Erhaltungszustand, was dabei ist und was nicht.
3. Schreibe Preis, Zahlungsweise und Fristen in Ziffern und in Worten und sage, was passiert, wenn die Zahlung sich verzögert.
4. Behandle die Übergabe als eigene Klausel: Datum, Ort, wer den Transport zahlt und ab welchem Moment die Gefahr auf die kaufende Seite übergeht.
5. Schreibe die Klausel zum Zustand der Sache und liste die Mängel auf, die ich bereits genannt habe. Was hier steht, ist das, was mich später schützt.
6. Nimm die Pflicht zur Übertragung von Eigentum oder Zulassung auf, mit Frist und mit der Angabe, wer die Gebühr zahlt, wann immer die Sache eingetragen werden muss.
7. Sieh den Rücktritt vor: wie viel zurückgezahlt wird, wie hoch die Vertragsstrafe ist und innerhalb wie vieler Tage.
8. Schließe mit der Art der Streitbeilegung, dem Datum, dem Ort, der Unterschrift beider Seiten und Platz für zwei Zeugen.
9. Verwende kein Latein und keinen Fachbegriff, ohne ihn direkt danach in Klammern mit Alltagswörtern zu erklären.
10. Weise mich am Ende in zwei Zeilen darauf hin, was sich je nach Land ändert und ab welchem Betrag es sich lohnt, den Vertrag zu einer Fachperson zu bringen. Du ersetzt keine Anwältin und keinen Anwalt.
Antwortformat: zuerst der vollständige Vertrag, mit Titel, nummerierten Klauseln und leeren Feldern, die mit Unterstrichen markiert sind; dann eine zweispaltige Tabelle, "Klausel" und "was sie für mich tut, in einer Zeile"; und am Ende eine Prüfliste mit fünf Punkten, die man vor der Unterschrift ansehen sollte.
So geht’s
Ein Verkauf zwischen zwei Privatpersonen läuft über Nachrichten, und der Vertrag taucht erst auf, wenn etwas schiefgeht. Dieser Prompt schreibt das Dokument vorher: nummerierte Klauseln, leere Felder zum handschriftlichen Ausfüllen und eine Erklärung in einer Zeile pro Klausel, damit du weißt, was du unterschreibst. Funktioniert in ChatGPT, Claude und Gemini.
1. Beschreibe die Sache über das, was sie identifiziert: Seriennummer, Kennzeichen, Zulassung. Dieses Detail trennt einen brauchbaren Vertrag von einem beliebigen Text.
2. Sag, wo du wohnst. Fristen für die Ummeldung, Steuern und Zeugen ändern sich von Land zu Land, und der Vertrag ändert sich mit.
3. Schreib deine Sorge über das Geschäft in das dafür vorgesehene Feld. Die Klausel, die dich schützt, entsteht daraus.
4. Liste die Mängel auf, die du bereits kennst. Was im Vertrag steht, wird später nicht zum Streit.
5. Lies die Erklärungstabelle, bevor du druckst. Jede Klausel, die du nicht verstehst, lässt du in einfachen Worten neu schreiben.
Tipp: Verlange auch die einseitige Fassung. Ein kurzer Vertrag, den beide ganz lesen, ist mehr wert als acht Seiten, die niemand liest.
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