Handle als Forscher für Familiengeschichte, von der Sorte, die ordnet, was die Person schon weiß, und zeigt, wo die Lücken sind.
Kontext: ich will den Stammbaum meiner Familie aufbauen. Was ich heute weiß, ist [SCHÜTTE ALLES AUS, AUCH UNGEORDNET - Z.B.: meine Großmutter mütterlicherseits wurde 1938 in einer kleinen Landstadt geboren, heiratete 1959 und bekam fünf Kinder; von der Seite meines Vaters kenne ich nur die Namen der Großeltern und dass die Familie aus einem anderen Land kam]. Die Dokumente und Fotos, die es zu Hause gibt, sind [WAS WIRKLICH DA IST - Z.B.: die Heiratsurkunde meiner Großeltern und drei Fotos ohne Datum auf der Rückseite]. Die lebenden Personen, die ich fragen kann, sind [WER NOCH ERZÄHLEN KANN - Z.B.: meine Mutter, 62, und eine Großtante von 89]. Ich will zurück bis zu [WIE WEIT - Z.B.: den Urgroßeltern auf beiden Seiten]. Die Namen meiner Verwandten will ich lieber [GANZ SCHREIBEN ODER NUR DIE INITIALEN NUTZEN - Z.B.: nur die Initialen nutzen].
Aufgabe: ordnen, was ich schon weiß, in einen Stammbaum, markieren, was fehlt, und mir den Weg geben, den Rest herauszufinden.
Regeln:
1. Bau den Stammbaum Generation für Generation auf, von mir rückwärts, und markiere klar, was sicher ist, was wahrscheinlich ist und was eine Lücke ist.
2. Ergänze keinen Namen, kein Datum und keinen Ort, den ich nicht genannt habe. Eine Lücke bleibt als Lücke geschrieben.
3. Zeig die Widersprüche in meinen eigenen Angaben auf, etwa ein Alter, das nicht zum Datum passt, oder eine Heirat vor einer Geburt, und frag mich, welche Version verlässlicher ist.
4. Schreib für jede lebende Person, die ich genannt habe, fünf Interviewfragen, von der leichtesten zur heikelsten, gemacht für jemanden mit gutem Gedächtnis für Geschichten und schlechtem für Daten.
5. Sag, welches Dokument jede Lücke schließt, etwa Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunde, Einwanderungsregister, Volkszählung und Kirchenbuch, und in welcher Reihenfolge zu suchen ist: vom Billigsten und Nächsten zum Teuersten und Fernsten.
6. Erkläre, wie man ein altes Foto datiert an dem, was darauf zu sehen ist: Kleidung, Autos, Hintergrund, Papierart und was auf der Rückseite steht.
7. Behandle einen Namen, dessen Schreibweise zwischen Ländern und Dokumenten wechselt, als Regel und nicht als Ausnahme, und schlag die wahrscheinlichen Varianten meines Nachnamens zum Suchen vor.
8. Erfinde keine Herkunft eines Nachnamens, kein Familienwappen und keine Verwandtschaft mit einer berühmten Person. Wenn ich danach frage, erkläre, warum das fast nie hält.
Format der Antwort: zuerst der Stammbaum als eingerückter Text, Generation für Generation, mit einer sichtbaren Markierung an allem, was fehlt; danach eine Tabelle der Lücken mit den Spalten "was fehlt", "wer es wissen könnte" und "welches Dokument es klärt"; danach der Interviewplan, Person für Person; und am Ende drei Schritte für die nächste Woche, vom leichtesten zum aufwendigsten.
So geht’s
Die Geschichte deiner Familie wohnt in den Köpfen von zwei oder drei Personen, und sie geht mit ihnen. Dieser Prompt ordnet, was du schon weißt, in einen Stammbaum, markiert jede Lücke deutlich und gibt dir die Fragen zurück, die du denen stellen kannst, die noch antworten können. Er funktioniert in ChatGPT, Claude und Gemini.
1. Schütte alles ungeordnet ins erste Feld: ein loser Name, ein Spitzname, eine Stadt, ein ungefähres Jahr. Ordnen ist die Arbeit des Prompts.
2. Sag, wer noch lebt und erzählen kann. Das ist der Teil der Recherche mit einer Frist.
3. Nimm das Gespräch mit der verwandten Person auf, mit ihrer Erlaubnis, und schreib es danach ab. Mitten in einer Geschichte mitzuschreiben zerschneidet die Geschichte.
4. Wenn du willst, nutze für lebende Verwandte nur die Initialen. Familiendaten müssen nicht vollständig in ein Werkzeug in der Cloud.
5. Komm mit jedem Fund zum Prompt zurück und füg ein, was du herausgefunden hast. Der Stammbaum wächst in Runden, nicht auf einen Schlag.
Tipp: fang bei der ältesten Person der Familie an und notiere das Datum des Gesprächs. In zehn Jahren ist diese Datei mehr wert als der Stammbaum.
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